Finden Sie nicht auch, daß manchmal die einfachsten Dinge furchtbar schwer erscheinen?

Finden Sie nicht auch, daß manchmal die einfachsten Dinge furchtbar schwer erscheinen?

Zum Beispiel, wie fange ich die Einleitung an...

Tja, also, die Wahrheit. über mich. Ja, wo fange ich an? Am besten am Anfang:

Also, am Anfang, da wurde ich geboren. Und zwar im Krankenhaus, da ich dort meiner Mutter nahe sein konnte, die gleichzeitig da war. Aber Ernst beiseite. Ich wurde älter, wie die meisten anderen Menschen auch und dabei kein Stück klüger. Deshalb beschloss ich, bzw. genauer gesagt meine nähere Umgebung, sprich meine Eltern, dass ich in die Schule gehen sollte. Nach 13 grauenvollen Jahren entschied ich mich, die Chemie eingehend zu studieren. Sozusagen den "Stoff, der die Welt zusammenhält" zu untersuchen.

Nach all den hochtrabenden Ideen wurde ich ein ganz normaler Chemie-Student der Uni-Frankfurt, wie jede Menge anderer Leute auch. Aber man ist ja schon als Flaschenkind groß geworden, was bei diesem Studium eine gute Ausgangsbasis darstellt.

Nach vielen harten Jahren der Ausbildung, führten mich die Wege des Saftes in das "Institut für Biophysikalische Chemie/Biozentrum".

Dort beendete ich unter der Leitung von Prof. Rüterjans meine Diplomarbeit im April 96. Die Diplomarbeit trägt den Titel "J-Kopplungsgestützte Diederwinkelanalyse im Fettsäurebindungsprotein".

Mittlerweile habe ich meine Doktorarbeit abgeschlossen (ist ja auch schon eine Weile her) – diese hatte das Thema "Bestimmung der Lösungsstruktur von H-FABP aus Rinderherz unter zu Hilfenahme von 3J-Kopplungskonstanten" – und arbeite in meiner eigenen Firma. Während meiner Diplom- und Doktorarbeit war ich für die Gestaltung und Pflege der WWW-Seiten des Biozentrums Niederursel verantwortlich, habe das Netzwerk und die Computer des Arbeitskreises (mit-)betreut, eine Computerfirma geführt, Software, insbesondere im Bereich Kryptographie und Signatur, geschrieben, für das Rechenzentrum das Computerzentrum Niederursel betreut, bei Andersen Consulting das Innovation-Center betreut und nebenbei an meiner Firma gebastelt. Das war meistens irgendwie parallel, aber mit wird halt schnell langweilig.

Nebenbei betreute ich im Biophysikalischen Praktikum Versuche für Studenten der Biologie und Biochemie.

Mittlerweile bin ich wie gesagt mit meiner Firma, BRACE GmbH beschäftigt. Dort werden Mikrokugeln und Mikrokapseln hergestellt und entwickelt, sowie sich mit Einkapselungsrezepturen auseinandergesetzt. Dabei sind fast keine Grenzen gesetzt, aber seht Euch doch einfach mal selber auf den Seiten um. Eine Zeitlang war ich im "executive Committee" der "International Microencapsulation Society", wobei ich mich hauptsächlich um den Newsletter und die Homepage kümmerte, solange die Society noch sehr aktiv war, das ist mittlerweile leider anders. Dafür bin ich mittlerweile stark bei der Bioencapsulation Research Group engagiert.

Tja, auch wenn es mal ein Leben nach der Uni gab, wie mir Kommilitonen glaubwürdig versicherten, und ich dieses mit einigen Tätigkeiten füllte, wie z.B. Joggen, Fittness, Lesen und vor allem mich mit Leuten treffen, so ändert eine eigene Firma so einiges was die persönliche Zeitplanung betrifft. Man kommt einfach zu nix mehr. Ich schaffe gerade so noch ein bisschen Sport aber weder für die privaten Webseiten noch für die Freunde bleibt allzu viel Zeit. Das ist sehr schade, aber leider der Lauf der Welt.

Letztendlich schreibe ich mehr oder weniger regelmäßig Gedichte und Geschichten die dann auch www.crash-online.de zu finden sind. Nach zwei Gedichtbänden „Gedanken“ und „Irgendwo, Irgendwen, Irgendwann“ (Engelsdorfer Verlag) habe ich noch eine Nacherzählung „Sündige Stadt“ veröffentlicht (Engelsdorfer Verlag).

Kommentare