New Amsterdam

Ich lief durch die Straßen von Neu Amsterdam. Es war kaum noch was los. Ungewöhnlich für diese Stadt. Früher muss es sowas wie ein Sündenpfuhl gewesen sein. Drogen. Prostitution. Aber das war noch eine andere Welt. Im alten Europa. Damals. Vor dem Krieg. Der Krieg hatte alles geändert. Es war der große. Auf den eigentlich alle gewartet haben. Und alle gefürchtet. Irgendjemand hat wohl davor mal gesagt „Ich weiß nicht mit welchen Waffen Ihr den Dritten Weltkrieg kämpft, aber den Vierten werdet Ihr mit Keulen und Steinen kämpfen.“. Er hatte wohl unrecht. So schlimm war es dann doch nicht. Auch wenn immerhin drei viertel der Bevölkerung in Europa, fast die komplette Bevölkerung des ehemaligen Nordamerikanischen Kontinents und gut die Hälfte des asiatischen Festlands ausgelöscht wurden. Wie es anfing ist nicht mehr ganz klar. Aber anscheinend ging es um eine kleinere Umweltkatastrophe die von einer Firma begangen wurde. Die Firma wurde wohl von einer Regierung des ehemalischen Nordamerikanischen Kontients beauftragt nach Rohöl zu suchen. Dummerweise ist da wohl einiges schiefgelaufen. Es wurde wohl praktisch die gesamte Küste des Südamerikanischen Kontinents verseucht. Zu der Zeit führten die Südamerikanischen Staaten „Westliche Union“ und „Demokratische Vereinigung Mittelamerika“ ein Wettrüsten gegeneinander. Die Verseuchung führte zu erheblichen Problemen bei der Lebensmittelversorgung beider Blöcke, die den Energiehunger nach so etwas unsinnigem wie Rohöl des Nordamerikanischen Kontinents als Schuldigen identifizierten. Der Nordamerikanische Kontinent war damals der letzte der großen Blöcke die noch auf fossile Brennstoffe setzten. In Asien und Afrika wurde die Energie schon lange aus Kernfusion hergestellt, die Südamerikanischen Blöcke bezogen Ihre Energie hauptsächlich aus nachwachsenden Rohstoffen.
Innerhalb kürzester Zeit wurde aus einem verbalen Schlagabtausch ein bewaffeneter Konflikt. Die beiden Blöcke Südamerikas verbündteten sich nachdem sie ihre Gemeinsamkeiten erkannt hatten und sandten Ihre Flotte gen Norden. Der Nordamerikanischer Block hatte zwar eine Vorliebe für fossile Brennstoffe, aber war immer noch gut gerüstet und antwortete auf die Drohung der Südamerikanischen Flotte mit dem Einsatz von taktischen Kernwaffen. Diese Waffen waren weltweit – nicht zuletzt durch das Bestreben des nordamerikanischen Blocks – geächtet worden. Das führte dazu das sich alle Blöcke wie in den Ächtungsverträgen vorgesehen gemeinsam zusammenschlossen und gegen den Nordamerikanischen Kontinent vorgingen. Aus dem Vorgehen wurde ein Krieg wie ihn die Welt noch nicht gesehen hatte. Der Nordamerikanische Block der zwanzig Jahre zuvor noch der dominierende Block war, ging mit der Arroganz wie sie nur eine ehemalige Supermacht zeigen konnte, gegen die anderen Blöcke vor und feuerte auf eine Reihe von Städten taktische Kernwaffen ab.
Allerdings waren die anderen Blöcke besser gerüstet als gedacht und innerhalb kürzester Zeit würde ein Kernwaffenarsenal auf den Nordamerikanischen Kontinent abgefeuert, der gereicht hätte den gesamten Erdball mehrfach in Schutt und Asche zu legen. Die Folgen waren verheerend. Der gesamte Nordamerikanische Block war vernichtet. Heute, 50 Jahre nach dem damit eintretenden Ende des Krieges, war der Nordamerikanische Kontinent immer noch nicht bewohnbar. Die meisten Stellen sind so radioaktiv, das man Flugverbotszonen einrichten musste. Jede Stadt, jedes Dorf, jede Straße wurde auf dem Kontinent vollständig ausgelöscht. Durch den massiven Einsatz der Kernwaffen sind Flüsse verdampft, Quellen verschlossen, Berge zerfetzt worden. Teile des Kontinents sind einfach im Meer versunken. Die Teile, die nicht direkt von den Kernwaffen getroffen wurden, sind durch den Wind, der den radioaktiven Staub verteilt hat, entvölkert worden.
20 Jahre hat man versucht das Land zu dekontaminieren. Nach den Verträgen bekommt jedes Land, das an dem Verteidungsgegenschlag beteiligt war abhängig von der Anzahl der Kernwaffen die es abgefeuert hat, einen Teil des Landes, den es dekontaminieren muss. Kein Staat hat es geschafft. Letztendlich einigte man sich darauf, die Strahlung so weit wie möglich einzudämmen und einfach abzuwarten.
Die Wetterberichte heutzutage schliessen immer die aktuelle Strahlenbelastung ein. Dank hocheffizienten Nasenfiltern ist es nicht mehr so gefährlich wie früher im Freien herumzulaufen. Es sterben immer weniger Menschen an Lugenkrebs. Vielleicht sind auch nur noch die übrig, die weniger anfällig sind. Wer weiß.
Da die meisten größeren Städte vernichtet wurden, musste überall auf der Welt ein Wiederaufbau stattfinden. Die Verträge zur Ächtung der Kernwaffen wurden noch weiter verschärft. Sie schliessen jetzt beim ersten Einsatz einer Kernwaffen die sofortige Vernichtung des Aggressors ein. Kernwaffen sind nicht einmal mehr zur Verteidigung erlaubt, sondern nur noch zur Vernichtung desjenigen der sie einsetzt. In dem Zuge wurden alle Nationen mit Kernwaffen ausgerüstet, die von der WSC (World security council) gewartet wurden. Das war letztendlich einfacher und sicherer als die Waffen zu verbieten, da die Staaten die welche haben wollten diese sowieso früher oder später erlangten.
Manche Städten waren vollständig zerstört. Berlin. Paris. Peking. Tokio. Aber dadurch das plötzlich alle Blöcke der Welt – Europa, der Neu-Asiatische-Revolutions Block, Nördlich-Afrikanische Union, Mittelafrika mit dem assozierten Südafrikanischen Block und natürlich die beiden Südamerikanischen Blöcke – vereint waren, erkannte man die Gemeinsamkeiten, die Stärker waren als die politschen Ansichten die trennten, und natürlich die gemeinsame Not, wurde beschlossen in Zukunft gemeinsam die Welt zu leiten. Das WSC wurde eingerichtet und als Weltregierung etabliert. Formell waren alle Nationen diesem untergeordnet. Natürlich gab es eine Reihe von Blockfreien Staaten, doch auch diese wurden mit mehr oder weniger sanftem Druck, und den kleineren Scharmützeln die der Gründung des WSC folgten, zur Zusammenarbeit überredet. Die Städte wurden neu aufgebaut, in der ersten Zeit vertraute man sich, teilte Technologien ohne großes Aufhebens und eine friedliche, freundliche Zeit bracht an. Fünfzig Jahre lang herrschte Frieden. Aber nicht alle freuten sich über den Frieden. Da fossile Rohstoffe nur noch in Ausnahmefällen verwendet werden durften, und durch die gemeinsame Regierung Konflikte kaum noch existierten – jedenfalls nicht offiziell – hatten die großen Firmen, vor allem aus der Rüstungsindustrie und der Ölwirtschaft, große Probleme. Viele wurden zerschlagen, doch manche überlebten weil sie ihre Produkte anpassten. Aber die Wut auf das WSC war da. Und natürlich wären Menschen nicht Menschen wenn sie zufrieden mit dem Frieden wären und nicht überall Verrat wittern würden.
Hier in New Amsterdam, das auf den Ruinen des alten Amsterdams gebaut wurde, sollte ein Treffen stattfinden. Ein Treffen, das offiziell keines war, selbst die Teilnehmer existierten eigentlich gar nicht. Hochgeheim. Keiner kam mit seinem echten Namen. Und doch waren hier ein Reihe von Leuten versammelt die alles tun wollten, um die alte Ordnung wiederherstzustellen. Wie schnell die Menschen vergassen, das es vor dem WSC keine Ordnung gab sondern nur Chaos. Und Kriege. Und Tote. Mit 1,5 Milliarden Menschen war die Welt so wenig bevölkert wie seit fast tausend Jahren nicht mehr. Die Ressourcen schienen wieder ewig zu reichen. Durch konsequentes Recycling praktisch unendlich. Und nachdem wieder in den letzten zehn Jahren die Raumfahrt aufgenommen wurde und die erste Station auf dem Mond entstanden war, waren die Ressourcen der anderen Planeten zum greifen nahe. Aber die Menschen die sich heute trafen glaubten, das Macht und Geld in die Hand von wenigen gehörte und nicht in die Hand von vielen.
Was ich damit zu tun hatte? Ich war der Putzmann. Der der den Dreck beseitigt. Und dafür sorgt, das die Welt bleibt wie sie ist. Zumindest hatte man mir das so gesagt. Dazu war ich mit jeder Menge Vollmachten ausgestattet. Ich war praktisch gesetzlos. Allerdings auch ohne jegliche Unterstützung. Ich durfte alles tun und jeder wird abstreiten mich jemals gekannt zu haben. Ressourcen hatte ich unbegrenzt zur Verfügung, aber mit niemandem durfte ich reden...
Heute war es meine Aufgabe zu dem Treffen zu gehen. Und dafür zu sorgen das es in die richtige Richtung läuft. Mein Vorteil war, das niemand einen der anderen Teilnehmer persönlich kannte. Durch viele Kontakte habe ich einen der Teilnehmer identifizert. Sogar seine wahre Identität war mit bekannt. Seinen Körper wird man nicht mehr finden. Ich war an seine Stelle getreten. Nun war ich bereit für das Treffen.
Bereit ist dafür eigentlich nicht das richtige Wort. Ich hatte die Informationen die ich benötigte. Eigentlich. Denn das Problem war nicht unbedingt meine Aufgabe. Sondern die Informationen die ich dafür benötigte. Diese waren nämlich nicht ganz so wie ich erwartet hatte. Die Identiät für das Treffen der Person, die ich übernommen hatte, war die eines Großindustriellen. Offiziell in der Erforschung der Rohstoffnutzung aus dem Asteroidengürtel tätig. Unter der Hand wurden jedoch Waffententwicklungen in eben jendem fernen Asteroidengürtel durchgeführt. Ein Abbaulaser kann man nicht nur dazu verwenden einen Asteroiden in Scheiben zu schneiden, sondern eben auch um Armeen zu vernichten... Viel interessanter war jedoch die eigentliche Identität der Zielperson. Wie viel hätte ich damals dafür gegeben das ich mit jemanden darüber reden könnte. Aber ich existierte nun mal genausowenig wie die anderen Teilnehmer. Nun ging ich durch die Straßen von Neu Amsterdam und fragte mich ob ich für das Treffen wirklich bereit war. Bereit die Welt zu lassen wie sie ist. Oder zu ändern. Es war keine einfache Frage mehr. Es war weit mehr als ich gedacht hatte. Die Unterlagen die ich eingesehen hatte, zeigte mehr als nur die Gier nach Geld, Macht und Rohstoffen. Es ging hier um eine Verschwörung gigantischen Ausmaßes, so verdorben das ich es erst nicht glauben konnte, und mir – der wirklich schon viel Schmutz gesehen hatte – Übelkeit verursachte.
Aber nicht die Menschen auf dem Treffen wollten dieses Verderben. Sondern die, die die Macht bereits in Händen halten. Und dabei spielte nicht nur das WSC sondern eben auch die Raumfahrtpläne der letzten Jahre eine entscheidende Bedeutung. Es wurde dafür geplant das ein Großteil der Bevölkerung verskalvt wurde, künstliche Hungersnöte sollte die Menschen in die Verzweiflung stürzen. Und auf dem Nordamerikanischen Kontinent sollte so etwas wie eine unangreifbare Bastion entstehen, die mit absoluter Macht handelte. Diese Bastion sollte „Heaven IV“ heissen. Die Dekontamination hatte offensichtlich doch funktioniert. Aber anstatt die fruchtbaren Felder zu nutzen, Nahrung für die Menschen zu produzieren, wurde dort ein Regierungssitz gebaut, der vor Dekadenz nur zu strotze. Und ich war Teil des Spiels.
Viele Stunden wanderte ich durch Neu Amsterdam und versuchte eine Entscheidung zu fällen. Letztendlich ging ich zu dem Treffen. Mit zehn Menschen waren dort etwa so viel wie ich erwartet hatte. Wir diskutierten die Pläne ohne zu viel von uns zu offenbaren. Klar war letztendlich nur, das wir alle dasselbe wollten. Mehrfach berührte ich auf dem Treffen die implantierte Bombe in meiner Hüfte. Diese sollte – wenn sie ausgelöst würde – nicht nur alle Teilnehmer vernichten, sondern auch den gesamten Block in dem wir uns befanden.
Das Gespräch in dem wir uns befanden schien sich dem Ende zuzuneigen. Es wurde nichts neues mehr gesagt, und die anderen Teilnehmer fingen an unruhig auf ihren Stühlen herumzurutschen. Ich fasste mir ein Herz und fragte in eine der immer länger werdenden Gespächspausen hinein:
„Was halten Sie von Heaven IV?“
Die überraschten Blicke der Teilnehmer zeigte mir, das jeder wusste wovon ich sprach.
„Also, ich hoffe das es bald fertiggestellt wird. Ich habe vor ein paar Monaten einen Zwischenbericht erhalten, der sehr vielversprechend war.“ Die Antwort kam von einem kleineren Teilnehmer von den Philipinen. Und die Antwort überraschte mich mehr als gedacht. Dieses Treffen sollte doch gegen diese Bastion der Ungerechtigkeit arbeiten?
„Ich hatte die Gelegenheit letzten Monat unsere Felder zu besuchen und kann Ihnen versichern das wir dort bald Stellung beziehen. Der Operation wird nichts im Wege stehen.“ Dies war der Teilnehmer aus Neu Petersburg, der sich bereits den ganzen Abend stark zurückgehalten hatte.
Diese nun zwei Antworten überraschten mich ausserordentlich. Hatte ich etwas übersehen? Hatte ich die Unterlagen falsch gedeutet? Was ging hier vor?
Nun fassten auch die anderen Teilnehmer Mut und redeten wild durcheinander wie schön Heaven IV werden wird, und dann kam die Frage die aus meinen Eingeweiden einen Eisklumpen werden ließ, denn sie war direkt an mich gerichtet:
„Wie ist denn der Stand der Kontrollsystem der TVW?“. 'TVW' stand für „Totale VernichtungsWaffen“. Das sind Waffen die so schrecklich sind, das deren Einsatz die totale Auslöschung bedeutet. Gegen diese Waffen waren Kernwaffen Kinderspielzeug. In dem Krieg wurde es nicht gewagt diese Waffen einzusetzen, obwohl sie das Blatt sicher gewendet hätten.
„Läuft alles nach Plan.“
„Das weiss ich, ich meine wir müssen doch ein Exempel statuieren, damit wir sicher sind das man uns folgen wird. Wer wird es sein? Ich weiss, ich weiss, das soll der Geheimhaltung unterliegen, damit niemand gewarnt wird und erst beim Einsatz bekannt worden und so, aber können Sie mir nicht einen Tipp geben?“
Diese gierigen Augen, geradezu blutrünstig, die mich anstarrten. Ich konnte nur mühsam meinen Ekel und den Wunsch diese Augen für immer zu blenden unterdrücken.
„Tut mir leid, aber das kann ich Ihnen noch nicht sagen.“
„Naja, macht nix. Wir erfahren es früh genug, wenn das Land dann auf der Karte fehlt.“
Durch den Raum ging ein Lachen als ob gerade eine toller Witz gemacht worden wäre. Ich schloss mich dem Lachen an, und betätigte mit einer tiefen Befriedigung den Auslöser an meiner Hüfte....

„Agent SC1232!“
Verwirrt hörte ich die Stimme. Sollte ich nicht tot sein? Und ein ganzer Block in Schutt und Asche gelegt?
„Agent SC1232! Antworten Sie!“
Ich öffnete die Augen und stellte fest, das ich auf einem Stuhl saß und man mir gerade den Simulationshelm abgenommen hatte. Der Übergang in die reale Welt war immer sehr schwer, vor allem da die neue Simulationstechnik wirklich alle Sinne übernahm. Man brauchte einige Minuten um festzustellen, was von dem Bilder Simulation und was realität war.
„Ja... hust“ ich musste husten, offensichtlich hat die Simulation sehr lange gedauert. Ein Techniker reichte mir ein Getränk das wie eine Mischung aus Salzwasser und Urin roch. Ich trank es trotzdem, da ich wusste, das es mich stärken und aufbauen würde.
Die Stimme die mich rief stand vor mir. Ein uniformierten, grauhaariger Kerl mit den Schwertern eines Majors.
„Ich gratuliere, Sie haben Ihre Aufgabe bestanden. Bitte entschuldigen Sie, das wir sie so überfallen, aber da Sie gerade zu einem vollwertigen Agenten geworden sind, können Sie auch arbeiten.“
Ich blickte den Major etwas verwirrt an. Dann viel mir langsam wieder ein, das ich einige Jahre als Agentenanwärter in der Agentur des WSC gearbeitet hatte und mich dann zur Prüfung als VA (vollwertiger Agent) angemeldet hatte. Üblicherweise wird dabei eine Einsatzsituation simuliert und wenn der Agent sie besteht, wird er entsprechend seinen Fähigkeiten im Feld eingesetzt. Den Druckstellen und wunden an Armen und Beinen zufolge war ich aber weit länger als die üblichen 24 Stunden in der Simulation.
„Für den Fall des es sie ineressiert: Sie waren 3 Monate in der Simulation. Die längste Simulation überhaupt. Aber es hat sich gelohnt. Sie haben die ersten Situationen so gut gemeistert, das wir das Programm weiterlaufen liessen. Sie sind der einzige Agent der jemals die volle Punktzahl erhalten hat.“
Ungläubig blickte ich ihn an. 3 Monate? Und jetzt wollten Sie mich auf einen Einsatz schicken? Ich wusste nichtmal ob ich noch laufen konnte...
„Machen Sie sich keine Sorge, wir haben dafür gesorgt das ihr Körper nicht abbaut, im Gegenteil wir haben ihn gut gepäppelt. Es kann sein, das sie mit den neuen bionischen am Anfang nicht so gut zurechtkommen, aber das lernen Sie auf ihrem Einsatz schon. Hier sind ihre Unterlagen.“
Damit drückte er mir einen dicken Ordner in die Hand auf dem „STRENG GEHEIM – EYES ONLY“ stand. Ich schlug ihn auf und riss dabei die erste Seite in zwei Stücke. Anscheinend waren die Implantate wirklich gut.
Dann fing ich an zu lesen, während die Techniker mich aus den Neurokonnektoren befreiten und bereiteten mich auf den Einsatz vor.
„In der Stadt Neu Amsterdam ist ein Treffen einer Reihe von Verschwörern gegen den Weltfrieden geplant. Dazu wird folgendes Vorausgeschickt...“
Na, wenn mir der Einsatz mal nicht bekannt vorkam. Unbewusst tastete ich an meiner Hüfte und fand den kleinen Schalter der sicherlich bei Beginn meiner Prüfung nicht dagewesen war. Den Schock hatte ich schnell verdaut, schliesslich kannte ich die Situation ja schon. Dann schlug ich die Akte wieder auf und las meine Aufgabe....

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