Schiffbruch

phantasielos treibe ich
im meer der zeit
kein ziel vor augen
alles ist gleich

zu träge zum schwimmen
zu schwach zum untergehen
versinke ich
in der bedeutungslosigkeit

am horizont
kaum zu erahnen
lässt hoffnung keimen
mutlos nähere ich mich

mit jedem stück
erkeimt die kraft
und zuversicht
mit jeder welle hinter mir

das bild rückt näher
machtvoll füllt es jede faser
jagdt dunkle gedanken fort
und läßt im lichte dich erstrahlen

das rettend ufer fast erreicht
und engelsgleich erhebst du dich aus dieser brandung
weisst mir den weg fernab von trübsal
und läßt den tag erstrahlen.

Kommentare

Zurück